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Das Restaurant Kimchi Princess liegt in Berlin Kreuzberg, nahe der U-Bahn-Station Görlitzer Park. Spezialisiert ist das Kimchi Princess auf koreanische Küche. Die Speisekarte erstreckt sich von frisch zubereitetem Fingerfood, sogennantem Anju, bis hin zu aufwendigen koreanischen Gerichten, die direkt vor den Gästen auf einem Grill am Tisch zubereitet werden. Das Publikum ist überwiegend jung und stylish. Geöffnet hat das Kimchi Princess Dienstag bis Sonntag von 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr, am Montag ist Ruhetag
Authentisch-koreanische Küche in modernem Gewand stilvoll genießen.
Mit diesem Anspruch haben Young-Mi Park, Hyun Wanner und Jan Vogel im Juni 2009 das „Kimchi Princess“ eröffnet. Mitten in Kreuzberg, abseits von Berliner Postkartenmotiven und obsoletem Mitte-Chic, in einem Kiez, dessen multikulturelle Grundfesten wie geschaffen schienen, dieser Liaison von Tradition und Moderne ein Zuhause zu geben.
Der Designer Felix Pahnke hat mit seinen ambitionierten Entwürfen ein puristisches, aber keinesfalls langweiliges Design geschaffen, das sowohl der urbanen Umgebung des Restaurants als auch dessen asiatischem Ursprung gerecht wird. Von den Wänden strahlt ein warmes Rot in einen Raum, der ohne weiteres als post-industriell bezeichnet werden kann. Zum einen Metallverkleidungen an den Wänden, die an Schiffs-Container erinnern, nackte Betonwände zum anderen, die eine behagliche Ruhe ausstrahlen. Dass zurückhaltende Lichtkonzept mit schlichten, unaufdringlichen Deckenleuchten und einer roten Neonröhren-Installation wird durch eine nahezu durchgehende Fensterfront ergänzt, die Blick auf den Außenbereich bietet und im Sommer komplett geöffnet werden kann.
Satt-dunkle, ausladend lang gezogene Holztische prägen den ersten Eindruck des Gastes: Gegessen wird hier gemeinsam.
Atmosphärisch bewegt sich das „Kimchi Princess“ gekonnt zwischen Bahnhofshalle, Garküche und familiärer Gemütlichkeit. Sonores Stimmgewirr, unterschiedlichste Aromen der größtenteils am Tisch zubereiteten Speisen und die Nähe zum Nachbarn beim Essen schaffen eine lebendige und einträchtige Stimmung unter den Gästen.
Nicht umsonst werden Wartezeiten von über einer Stunde für einen freien Tisch gerne in Kauf genommen – von daher sind Reservierung mehr als empfehlenswert.
Die Spezialität des Hauses ist Bulgogi, wörtlich übersetzt: Feuerfleisch. Eingelegtes Rindfleisch, mit einer Marinade aus Sojasauce, Frühlingszwiebeln und besonderen Gewürzen, wird auf speziellen Tischgrillen frisch zubereitet. „Feuerfleisch“ darf hier nicht als Hinweis auf eine besonders scharfe Note verstanden werden, sondern bedeutet nur, dass Bulgogi in seinem Ursprung als koreanisches Festtagsgericht über offenem Feuer gebraten wurde. Neben der Rindfleisch-Version werden auch Schweinefleisch- und Tintenfisch-Variationen angeboten. Zu allen Gerichten werden verschiedene eingelegte Gemüse serviert, so genannte Banchan. Das bekannteste unter ihnen ist auch der Namensgeber des Restaurants: Kimchi. Dieses fermentierte Kohlgemüse mit seinem typisch herb-säuerlichen Geschmack darf in Korea bei keinem Essen fehlen. Auch bei den Nachspeisen geht es entsprechend exotisch zu, Melonen-Eis oder Eis mit dem Geschmack vom grünen Tee stehen unter anderem auf der Karte. Kulinarisch fühlen sich die Köche im Kimchi eher den traditionell-koreanischen Gerichten verbunden – dennoch finden auch moderne und zeitgenössische Trends ihren Weg in die Küche.
Das Kimchi Princess ist ein herrlich unaufgeregtes Restaurant, an einem Ort in Berlin, wo man es nicht erwarten würde, aber froh ist, es zu finden. In aber nicht chic, modern aber nicht kühl, klassisch aber nicht borniert. Sozusagen genau am richtigen Ort und genau zur richtigen Zeit.
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Küche: International
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